WordPress Update auf 2.8.4

So, endlich habe ich mich an ein Update gewagt. Alles scheint wieder zu funktionieren.

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Automatisch über Aktualisierung benachrichtigen unter Debian

Wenn man einen Server im Internet betreibt sollte man natürlich darauf achten, dass dieser auch stets auf den neuesten Stand ist und mit allen Updates versorgt ist.
Am besten wäre natürlich, wenn man sofort per E-Mail benachrichtigt wird, wenn ein neues Update bereitsteht.

Das lässt sich auch ganz einfach einrichten, mit Hilfe des Programms apticron:

Als erstes muss natürlich apticron installiert werden:
aptitude install apticron

Und danach muss eigentlich nur noch die entsprechende E-Mail Adresse des Admins in die Konfigurationsdatei eingetragen werden:
Mit vim /etc/apticron/apticron.conf die Konfigurationsdatei öffnen und dann die E-Mail Adresse eintragen EMAIL="you@mail.com".

Und fertig!
Zusätzlich kann man auch noch den RSS Feed von Debian Security abonnieren: http://www.debian.org/security/dsa-long

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Semesterferien SS09

So, das zweite Semester ist vorbei, endlich Semesterferien und wieder Zeit für Experimente ;-) .
Unter anderem habe ich vor, dieses Blog wieder ein bisschen mit Beiträgen zu füllen. Auch ein Update ist mal wieder dringend nötig, inzwischen ist ja schon WordPress 2.83 draußen, ist ja schon fast strafbar (und gefährlich) noch so eine alte Version laufen zu lassen.

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Medienkompetenz III: Joachim Herrmann – Killerspiele so schlimm wie Drogen (und noch schlimmer)

Killerspiele widersprechen dem Wertekonsens unserer auf einem friedlichen Miteinander beruhenden Gesellschaft und gehören geächtet. In ihren schädlichen Auswirkungen stehen sie auf einer Stufe mit Drogen und Kinderpornografie, deren Verbot zurecht niemand infrage stellt
Joachim Herrmann, bayrischer Innenminister (CSU)

Quelle: http://www.stmi.bayern.de/presse/archiv/2009/127.php

Schon lange geschehen (1. April natürlich), aber einfach zu gut, um darauf zu verzichten :-D .
Ich hoffe Killerspiele stehen zumindestens auf einer Stufe mit Schützenvereinen. Die gehören nämlich mindestens genauso dringend verboten.
Ich weiß ja nicht was in den Köpfen mancher Politiker vorgeht. Ich kann ja verstehen, dass sie gegen Computerspiele sind (muss jetzt nicht heißen, dass ich ihrer Meinung bin, ich sehe das halt als ein Generationenproblem), aber wie dann wieder gegenüber den Schützenvereinen geschleimt wird, ist einfach zu bitter. In meinen Augen tragen Schützenvereine und Computerspiele für die Amokläufe mindestens die gleiche Verantwortung. Vielleicht sind die Schützenvereine sogar noch mehr verantwortlich, schließlich wird wohl jeder bestätigen, dass man auch nach jahrelangem CS-Zocken keine Waffe bedienen kann. Ich meine, wo ist denn dann das Fadenkreuz. Computerspiele haben nichts mit der Realität zu tun, wer am Computer Need For Speed zockt, kann doch auch nicht Autofahren.

Trotzdem muss man eine Menge Leute, die CS spielen (das ist ja wohl DAS Killerspiel für Politiker, wobei es vergleichsweise wirklich harmlos ist) auf die gleiche Stufe mit Drogen und Kinderpornographie stellen. Schön, dass man 40% der Jugend (80% der männlichen Jugendlichen) als asozial abstempelt. Damit empfiehlt man sich als Politiker.

Achja, noch ein Hinweis: Der Konsum von Computerspielen ist in den letzten Jahren stark angestiegen, wohingegen die Anzahl der Gewalttaten zurückgegangen ist (Ja, tatsächlich nur der Anteil der Gewaltaten an den Gesamtstraftaten ist gestiegen, das ist es was des öfteren von manchen als “Anstieg der Gewalttaten” verkauft wird).

Also, bitte liebe Politiker, beim nächsten Mal geht mit Computerspielen genauso behutsam um wie mit Schützenvereinen. Dann bin ich etwas zufriedener.
Und wenn ihr dann noch die Quellen für eure “Studien” angebt und mir sagen könnt, was es denn mit diesem ominösen Spiel bei der Army auf sich hat, ja dann können wir vielleicht endlich vernünftig diskutieren.

PS: Zum Thema “Wertekonsens” und Winnenden:
http://www.stefan-niggemeier.de/blog/kurz-verlinkt-32/
http://www3.ndr.de/sendungen/zapp/media/zapp3202.html

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Medienkompetenz II: Ursula von der Leyen – Wie effektiv sind DNS Sperren?

Nur versierte Internet-Nutzer mit krimineller Energie können künftig Sperrungen von Seiten mit kinderpornografischem Inhalt umgehen.

Irgendwie macht mir das Angst, ich muss ein Quell unglaublicher krimineller Energie sein. Oder vielleicht hätte man vorher auf solche Menschen hören sollen:

Wie man das ganze umgeht, muss ich hier nicht schreiben. Jeder Mensch mit “krimineller Energie” alias “mit genügend Sachverstand” alias “mit genug Verstand um zu wissen, dass der Strom nicht aus der Steckdose kommt und das Internet nicht aus der Telefondose” alias “der weiß was DNS ist” sollte das hin bekommen.
Nein, ich erwähne lieber, dass es Algorithmen gibt, um ein autonomes DNS System aufzubauen (Distributed Hash Tables, z.B. Kademlia). Somit ist das Ganze auch unsinnig, wenn man die freien DNS Server via Firewall auf Transport-Ebene blockt.
Und es gibt auch noch so Sachen wie TOR. Ganz böse, damit wird auch das Blocken der verbotenen Server via Firewall ausgehebelt. Braucht man aber auch ein bisschen technisches Fachverständnis. Allerdings auch nicht besonderst viel, halt etwas über dem Level eines Durchschnittspolitikersmenschen.

Vielleicht wäre es doch besser, ein Abkommen zusammen mit den USA, Russland und der EU abzuschließen, damit es möglich wird, die entsprechenden Server für Kinderpornographie vom Netz zu nehmen. Ist zwar schwieriger (wegen Rechtstaat und so…), zäher (Mist, schafft man nicht mehr vor dem Wahlkampf) und wahrscheinlich wird es nicht möglich sein, die strenge deutsche Rechtslage durchzusetzen, aber ich wäre optimistisch, dass man da etwas bewegen könnte. Und ich bin sicher nicht der Erste der auf diese Idee kommt. Es gibt sicher Ansätze in diese Richtung. Also, man sollte den Leuten jetzt bitte nicht erzählen, das Problem könnte über diese Sperren gelöst werden. Man kann es wirklich besser machen. Sogar ohne Sperren.

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AES Verschlüsselung mit Python

Hier ein kleines Beispielprogramm, wie man mit Python Text-Nachrichten verschlüsseln kann. Eignet sich prima für private Nachrichten in Social Networks, wenn man nicht will, dass der Betreiber mitlesen kann.

Das ganze funktioniert mit AES. Benötigt werden dafür Python 2.5, sowie die pycrypto Bibliothek (Verfügbar unter Ubuntu als python-crypto).

?View Code PYTHON
#!/usr/bin/python
 
from Crypto.Cipher import AES
import hashlib
import base64
import os
 
# the block size for the cipher object; must be 16, 24, or 32 for AES
BLOCK_SIZE = 32
 
def createCipher(secret):
	key = hashlib.sha256(secret).digest()
	return AES.new(key, AES.MODE_CFB)
 
def encrypt(cipher, text):
	return base64.b64encode(cipher.encrypt(text))
 
def decrypt(cipher, text):
	return cipher.decrypt(base64.b64decode(text))
 
def main():
	password = raw_input("Password:\n")
	mode = raw_input("Decrypt or encrypt? [d/e]:\n")
	if not (mode == "d" or mode == "e"):
		print "Enter d to decrypt, e to encrypt"
		exit(-2)
	data = raw_input("Data:\n")
 
	c = createCipher(password)
	if mode == "d":
		print decrypt(c, data)
	elif mode == "e":
		print encrypt(c, data)
 
 
if __name__ == "__main__":
	main()

Ein kleiner Hinweis, für alle, die diesen Code verstehen wollen: AES.MODE_CFB aktiviert den sogenannten Cipher FeedBack Modus, damit muss der eingegebene Text kein Vielfaches der verwendeten Blockgröße sein.

Ein weiteres Code-Beispiel: http://www.codekoala.com/blog/2009/aes-encryption-python-using-pycrypto/

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Facharbeit in LaTex

Auf besonderen Wunsch: Hier meine Facharbeit in LaTex, für alle, die schon intelligent genug sind um auf WYSIWYG verzichten zu können. Braucht eh nur Speicherplatz :-D .
Download der Facharbeit hier

Format ist TAR mit bzip2 komprimiert. Wer LaTex benutzen will sollte es auch schaffen, dieses Format zu öffnen ;-) .

Für alle die unter Ubuntu arbeiten: Folgende Pakete habe ich bei mir installiert. Sollte also ein Fehler auftreten, benötigt ihr höchstwahrscheinlich eines oder mehrere dieser Pakete:

ii  texlive-base                               2007.dfsg.1-2
ii  texlive-base-bin                           2007.dfsg.2-3ubuntu1
ii  texlive-common                             2007.dfsg.1-2
ii  texlive-doc-base                           2007.dfsg.1-1
ii  texlive-fonts-recommended                  2007.dfsg.1-2
ii  texlive-formats-extra                      2007.dfsg.2-1ubuntu1
ii  texlive-lang-german                        2007.dfsg.3-2
ii  texlive-latex-base                         2007.dfsg.1-2
ii  texlive-latex-extra                        2007.dfsg.2-1ubuntu1
ii  texlive-latex-recommended                  2007.dfsg.1-2
ii  texlive-latex3                             2007.dfsg.2-1ubuntu1
ii  texlive-pictures                           2007.dfsg.1-2

Überprüfen, welche Pakete ihr installiert habt, könnt ihr mit: dpkg -l | grep texlive

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Medienkompetenz I: Beate Merk – Was ist ein Blog?

Machmal bin ich durchaus erstaunt schockiert entsetzt, mit wie wenig Wissen Politiker meinen, Entscheidungen treffen zu können. Ich denke doch, dass man es der repräsentativen Demokratie schuldig ist, sich genau zu informieren, bevor man irgendeine Position bezieht. Wenn man also dafür eintritt, einen Filter gegen Kinderpornographie im Internet einzurichten, dann sollte man als Politikerin (vor allem wenn man auch noch Landesministerin ist), sich vielleicht auch mit dem Thema “Internet” und diversen Fachbegriffen beschäftigen. Damit zum Beispiel sowas nicht rauskommt:

Es gelingt ja noch nicht mal die Sperrung von Internetseiten mit kinderpornografischem Inhalt. Familienministerin Ursula von der Leyen (CDU) und Bundesjustizministerin Brigitte Zypries (SPD) streiten über etwas, was selbstverständlich sein sollte.

Merk: Man kann über die rechtlichen Auswirkungen von Internet-Blogs diskutieren. Doch zu einem Streit, noch dazu unter Frauen, darf es deswegen nicht kommen. Kinderpornografie ist eine der schlimmsten Kriminalitäten, die es überhaupt gibt. [...]

Quelle: http://www.donaukurier.de/nachrichten/aktuellesthema/Beate-Merk-CSU-Ich-bin-absolut-gegen-Killerspiele;art3112,2067600

Was haben jetzt Blogs (also Seiten wie diese hier) den bitte mit Kinderpornographie zu tun? Oder meinten Sie “Block”, abgeleitet von “blockieren”, was aber eigentlich auch was ganz anderes ist. Naja, vielleicht wäre ein anderes Wort besser, nämlich “Zensur” “Sperre”.
Wenigstens wieder was gelernt. Und beim nächsten Mal den Praktikanten drüber lesen lassen.
Und wenn man dann auch noch Brot verbietet, bin ich zufrieden.

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Google aktiviert Benutzerüberwachung – keine Google Werbung mehr

Für mich persönlich hat Google die rote Linie in Sachen Datenschutz überschritten:

Neben den bisherigen Optionen der kontextabhängigen Anzeigenschaltung und des Placement Targetings können Advertiser zukünftig Benutzer anhand ihrer früheren Interaktionen mit ihnen, etwa dem vorausgegangenen Besuch ihrer Websites, ansprechen oder die geschaltete Werbung anhand der Nutzerinteressen ausrichten und spezielle Anzeigen beispielsweise für Sport- oder Reisebegeisterte schalten lassen. [...]
Einzelne Interessenkategorien werden Benutzern anhand der Websites im Google Werbe-Netzwerk zugeordnet, die diese bisher besucht haben. Wer also zahlreiche Sportwebsites mit AdSense-Werbung aufgesucht hat, wird automatisch der Kategorie „sportbegeistert“ zugewiesen.

Quelle: http://adsense-de.blogspot.com/2009/03/hohere-einnahmen-durch-mageschneiderte.html

Auf gut Deutsch also: Google ist wohl zum großen Bruder geworden und wird jeden eurer Besuche im Internet verfolgen. Wenn ihr eine Seite im Internet besucht, die Google-Werbung schaltet, dann wird euer Besuch bei Google gespeichert. Anhand der Seiten die ihr besucht ordnet euch Google dann zum Beispiel der Kategorie “Nerd” zu. Das sorgt dann dafür, dass ihr garantiert keine sport-bezogene Werbung erhaltet ;-) .
Na gut, werdet ihr jetzt sagen, ist doch mir egal. Soll doch Google machen, was es will, wenn es versucht gezieltere Werbung zu machen, ist das ja an sich nicht schlecht.
Da habt ihr recht. Das ist nicht schlecht. Das ist fatal.
Google speichert alle Internetseiten, die ihr besucht habt. Im Prinzip ist das nichts anderes als die Vorratsdatenspeicherung. Nur noch viel schlimmer: Unser Bundesverfassungsgericht hat festgelegt, dass für den Zugriff auf die Daten der Vorratspeicherung sehr hohe Hürden gelten sollten. Google eliminiert diese Hürden. Wieso? Google schreibt zur Weitergabe von Informationen:

Wir gehen nach Treu und Glauben davon aus, dass der Zugriff auf diese Daten, ihre Nutzung, Speicherung oder Offenlegung angemessen und notwendig sind, um (a) geltendem Recht, gesetzlichen Bestimmungen, Anordnungen in gerichtlichen Verfahren oder durchsetzbaren behördlichen Anordnungen nachzukommen, (b) geltende Nutzungsbedingungen durchzusetzen (was auch die Untersuchung gegen Verstöße einschließt), (c) Betrug, Sicherheitsmängel und technische Probleme zu erkennen, zu verhindern oder zu bekämpfen, oder (d) die Rechte, das Eigentum oder die Sicherheit von Google, seinen Nutzern und der Öffentlichkeit, soweit dies gesetzlich zulässig oder erforderlich ist, vor drohendem Schaden zu schützen.

Quelle: http://www.google.de/privacypolicy.html

Während für den Zugriff auf die Daten der Vorratspeicherung immerhin ein konkreter Verdacht auf schwere Verbrechen vorhanden sein muss, der wenigstens auch noch richterlich überprüft werden muss, gelten bei dem Zugriff auf Googles Datenvorrat, nach meiner Ansicht, wesentlich niedrigere Hürden.
Beispiel: Nach gegenwärtigen Stand der Dinge dürfte die Musikindustrie nicht auf die Daten der Vorratspeicherung zugreifen. Nach den Google Datenschutzbestimmungen ist der Zugriff auf Googles Datenspeicher erlaubt. Und zwar ohne konkreten Verdacht, es reicht die Möglichkeit von “drohendem Schaden”. Somit hebelt Google, meiner Meinung nach, das Urteil des Bundesverfassungsgerichts indirekt aus, da Google groß genug ist um ein ziemlich umfassendes Nutzerprofil zu erstellen.

Was kann man dagegen tun?

  • Ein erster Schritt sollte sein, bei Google das Benutzerprofil zu deaktivieren. Diese Möglichkeit ist natürlich gut versteckt ;-) , aber sie besteht: Einfach folgenden Link anklicken und auf “Deaktivieren” klicken: http://www.google.com/ads/preferences/
  • Als nächstes sollte man, wenn man Firefox benützt, Adblock Plus installieren. Damit wird sämtliche Werbung von Google geblockt, somit kann man relativ sicher sein, dass Google kein Nutzerprofil anlegen kann.
  • Und schließlich sollte man sich überlegen, ob man nicht einfach Google Werbung auf seiner eigenen Seite deaktiviert. Auf dieser Seite ist das heute geschehen! Ich denke das ist auch eine Möglichkeit eines kleinen Protestes, auch wenn ich jetzt nicht die Illusion habe, dass das irgendetwas bewirkt.

Weitere Beiträge zu diesem Thema:
http://www.gulli.com/news/google-adsense-schn-ffel-2009-03-13/
http://blah.tamagothi.de/2009/03/13/g00gle-kann-es-einfach-nicht-lassen-und/
(Für den Inhalt dieser Seiten trage ich natürlich keine Verantwortung)

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Google Epic Fail

Oh mein Gott, Google funktioniert nicht mehr! Wie finden wir jetzt raus warum es nicht mehr funktioniert :P ?

http://www.southparkstudios.com/clips/166182

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